Aktuelle Projekte – Wissen in Anwendung

GREENER – Nachweis endokriner Disruptoren

Die Umweltüberwachung potenziell gefährlicher Substanzen wie Chemikalien oder Arzneimitteln ist von großem gesellschaftlichem Interesse, besonders im Bereich der Aquaponik oder Fischerei, da eine übermäßige Zufuhr von Hormonen zu Störungen der Fortpflanzung führen kann. Dennoch ist eine flächendeckende Messung z. B. in Flüssen, Abwässern und Kläranlagen eine große Herausforderung und wird aus diesem Grund nur in Verdachtsfällen durchgeführt. Die notwendige Messtechnik zum Nachweis solcher Substanzen in Konzentrationen von ng/L steht bisher nur in Laboren zur Verfügung.

Mit dem Projekt GREENER wird erstmals eine nicht-dispersive Technik eines Spektrometers als nano-(opto-)elektronisches System mit einer elektrisch gepumpten Einzelphotonenquelle und einem hocheffizienten Einzelphotonendetektor entwickelt und bereitgestellt.

Gefördert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch nur die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Gesundheit und Digitales (HADEA) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.

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TreeMon – Zustandsmonitoring von Bäumen

Ein autonomer Sensorknoten erkennt Schallemissionen in stehenden Bäumen und ermöglicht präzises Monitoring von Vitalität, Trockenstress und Schädlingsbefall – u. a. für Obstbau, Forstwirtschaft und Stadtgrün.

Ein Verbundprojekt im Förderprogramm Digital GreenTech 2 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung TreeMon: Entwicklung eines autonomen Schallemission-Sensorknotens für das Zustandsmonitoring von stehenden Bäumen.

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GreenPeg – Werkzeuge für europäische Pegmatit-Vorkommen

Entwicklung eines Toolsets zur Erkennung strategischer Rohstoffe in Europa – abgeschlossenes Projekt mit starkem geophysikalischem Fokus. Heute kann dieses Know-how über das GREENPEG Experts’ Network als Dienstleistung bezogen werden – inklusive Beratung, Toolset-Anwendung und Exploration.

Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission unter Grant Agreement Nr. 869274 gefördert.

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