Start des Projektes „Entwicklung und Erprobung eines dezentralen IoT-Sensorsystems zur KI-gestützten Steuerung von Kompostmieten zur Reduzierung der prozessbasierten Methan-Treibhausemissionen (Digi-Kompost)“
im Rahmen der Fördermaßnahme Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung FKZ: 02WDG1692B
Digi-Kompost tritt an, die Entscheidungsgrundlagen zum Betrieb von Kompostieranlagen unterschiedlichster Verfahren und Einsatzstoffe durch die Entwicklung eines sensor- und Kl-basierten Systems und die Verbreiterung der Datenbasis, um gasförmige Mess- und Steuergrößen erheblich zu verbessern. Dadurch werden Betreiber erstmalig in die Lage versetzt, zusätzlich zur Erfüllung regulatorischer und gesetzlicher Auflagen datenbasiert Betriebsabläufe, Personal- und Maschineneinsatz, sowie emissionsschutzrelevante Maßnahmen mit zeitlichem Vorlauf zu planen, durchzuführen und zu dokumentieren.
Durch eine frühzeitige prognosebasierte Prozesssteuerung können anaerobe Milieubedingungen vermieden und der THGAusstoß, durch Vermeidung von Methanemissionen, um 50 bis 90% reduziert sowie die Kompostqualitäten deutlich verbessert werden. Allein in Deutschland werden jährlich ca. 7 Mio. t organischer Reststoffe behandelt. Das Vorhaben basiert auf der interdisziplinären Zusammenarbeit von Akteuren aus den Bereichen „Engineering und Digitalisierung“ (INFRASOLID, Agvolution, IfU), „Anwendung / Entsorgungswirtschaft“ (LAV) und „Wissenschaft“ (Fraunhofer IKTS). Die Entwicklungen sollen dann im technischen Maßstab getestet und bewertet werden.
Projektpartner:
- Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS),
- INFRASOLID® GmbH,
- Agvolution GmbH,
- LAV Technische Dienste GmbH & Co. KG